Alpenstrassen werden gesperrt, wenn die lokalen Behörden die Lawinengefahr für den Verkehr als zu hoch einschätzen, oft für einige Stunden nach starkem Schneefall, gelegentlich für einen Tag oder länger. Galerien, Verbauungen und künstliche Auslösungen halten die meisten Strassen zu den Ferienorten den ganzen Winter offen, und Sperrungen sind meist kurz und gut signalisiert. AirportsTransfers.ch überwacht die Bedingungen auf jeder Winterroute und passt Zeitplan oder Streckenführung an, damit die Passagiere ihren Ferienort oder ihren Flug so reibungslos erreichen, wie es die Verhältnisse zulassen.
- Wer entscheidet: kantonale, departementale oder kommunale Behörden, beraten von Lawinenfachleuten
- Typische Auslöser: starker Schneefall, starker Wind, rasche Erwärmung oder Regen auf Schnee
- Schutz: Lawinengalerien, Schneezäune und künstliche Auslösungen
- Dauer: meist Stunden, bei aussergewöhnlichen Stürmen manchmal länger
- Transfers: angepasste Zeiten, alternative Routen oder Bahnverbindungen
Wie die Lawinengefahr beurteilt wird
Die nationalen Lawinendienste veröffentlichen im Winter tägliche Bulletins und stufen die Gefahr auf einer fünfstufigen europäischen Skala von gering bis sehr gross ein. In der Schweiz ist dies die Aufgabe des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF; in Frankreich gibt Météo-France Bulletins nach Massiv heraus. Diese Prognosen richten sich sowohl an Tourengänger als auch an Strassenbehörden.
Für Strassen gehen lokale Lawinenkommissionen oder Sicherheitsverantwortliche weiter. Sie wissen, welche Hänge über einer bestimmten Strasse abgehen können, wie viel Schnee sie halten und welches Wetter sie auslöst. Nähern sich die Bedingungen einem kritischen Punkt, empfehlen sie die Sperrung der Strasse, oft bevor überhaupt eine Lawine niedergegangen ist.
Wie Strassen geschützt werden
Der Grossteil des Strassennetzes zu den grossen Skiorten ist so gebaut, dass er im Winter offen bleibt. Lawinengalerien, Betondächer über der Strasse an Stellen, wo Hänge regelmässig abgehen, lassen den Schnee über den Verkehr hinweggleiten. Schneezäune und Verbauungen hoch an den Hängen halten den Schnee zurück, und Dämme oder Ablenkmauern lenken Lawinen von der Fahrbahn weg.
Viele Strassen profitieren zudem von künstlichen Auslösungen. Fachleute lösen bei gesperrter Strasse gezielt Lawinen mit Sprengstoff oder fest installierten Anlagen aus, räumen danach die Ablagerungen und öffnen die Strasse wieder. Deshalb sehen Reisende nach einem Sturm am frühen Morgen manchmal kurze, geplante Sperrungen: Sie sind ein Zeichen dafür, dass das System wie vorgesehen funktioniert.
Wie Sperrungen in der Praxis aussehen
Sperrungen werden durch Schranken und Schilder am Beginn des betroffenen Abschnitts, in manchen Tälern durch Ampeln und durch Meldungen der Strasseninformationsdienste und des Lokalradios angezeigt. Einige Strassen haben Abschnitte, die automatisch oder im Konvoi gesperrt werden, sodass Fahrzeuge in festen Abständen durchgelassen werden, wenn es sicher ist.
Typische Fälle sind die Strasse durchs Mattertal Richtung Täsch und Zermatt, die obere Tarentaise Richtung Val d'Isère und Tignes sowie die Zufahrten zu hochgelegenen Dörfern im Wallis. Selbst im Rhonetal kann es in aussergewöhnlichen Wintern gelegentlich zu Einschränkungen kommen. Im schlimmsten Fall können Orte für einen oder zwei Tage abgeschnitten sein, wobei nach Möglichkeit Helikopter-Shuttles oder die Bahn eingesetzt werden.
Wie sich ein Transferunternehmen anpasst
Bei einem Privattransfer sind Information und Flexibilität entscheidend. Vor der Abfahrt prüfen die Chauffeure den offiziellen Strassenzustand, die Lawinenbulletins und die Wetterprognosen für die ganze Strecke. Ist eine kurze Sperrung zu erwarten, kann es am sichersten sein, in einem Talort zu warten, bis die Strasse wieder offen ist. Dauert sie länger, kommen Alternativen ins Spiel: ein anderer Pass oder Tunnel, ein Autoverlad oder das Absetzen an einem Bahnhof, von dem aus die Züge weiterfahren.
Wenn an Abreisetagen die Prognose auf Sperrungen hindeutet, kann es sinnvoll sein, den Ort früher als geplant zu verlassen, um einen Flug ab Genf zu erreichen. Ihr Chauffeur schlägt dies von sich aus vor, wenn die Bedingungen es erfordern.
Praktische Tipps für Reisende
- Pläne flexibel halten: Rechnen Sie nach starkem Schneefall am Anreise- und am Abreisetag mit zusätzlicher Zeit
- Erreichbar bleiben: Lassen Sie Ihr Telefon eingeschaltet, damit Ihr Chauffeur Sie über Zeitänderungen informieren kann
- Wichtiges ins Handgepäck: Medikamente, Ladegeräte und warme Kleidung für den Fall einer Wartezeit
- Offizielle Anweisungen befolgen: Sperrungen dienen der Sicherheit; versuchen Sie nie, eine Schranke zu umfahren
Die meisten Winterfahrten verlaufen ganz ohne Sperrung. Diese Massnahmen sind an einer Handvoll Tagen pro Saison wichtig, meist nach grossen Stürmen.
Einen Wintertransfer mit AirportsTransfers.ch buchen
Wintertransfers werden nach den Bedingungen des Tages geplant. Der Fixpreis pro Fahrzeug wird angezeigt, bevor Sie online mit Karte, Apple Pay oder Google Pay bezahlen, und eine sinnvolle Routenänderung ändert den Fahrpreis nicht. Am Flughafen Genf wartet Ihr Chauffeur mit einem Namensschild und verfolgt Ihren Flug. Kindersitze werden auf Wunsch bereitgestellt, und Ski sollten bei der Buchung angemeldet werden, damit im Fahrzeug Platz ist. Wenn Sie sich wegen der Prognose Sorgen machen, rufen Sie an oder schreiben per WhatsApp an +41 78 346 56 77.

