Die meisten italienischen Autostrade sind Mautautobahnen: Sie ziehen bei der Einfahrt ein Ticket und bezahlen bei der Ausfahrt an einer Kabine, bar, mit Karte oder elektronischem Badge. Jede wichtige Strassenverbindung von Genf nach Italien nutzt sie, ob durch das Aostatal Richtung Turin, das rund 256 km und 3 h 10 vom Flughafen Genf entfernt liegt, oder Richtung Mailand, rund 329 km und 3 h 50. Bei AirportsTransfers.ch ist diese Maut bereits im Festpreis enthalten.
- Prinzip: auf dem grössten Teil des Netzes Bezahlung nach Distanz
- Spuren: getrennte Spuren für elektronische Badges, Karten und Bargeld
- Tunnel: Mont Blanc, Fréjus und Grosser St. Bernhard haben eigene Gebühren
- Strecken ab Genf: das Aostatal, das Susatal und die Simplonseite
- Transfers: Maut im Fahrpreis inbegriffen
So funktioniert das italienische System
Das italienische Autobahnnetz wird von mehreren Konzessionsgesellschaften betrieben, verhält sich für den Fahrer aber wie ein einziges System. Auf den meisten Autobahnen ziehen Sie an der Einfahrtsschranke an einem Automaten ein Ticket, und bei der Ausfahrt stecken Sie es ein und bezahlen nach Distanz und Fahrzeugklasse. Einige Abschnitte, oft rund um Städte, nutzen ein offenes System mit einer einzigen Schranke und einem Pauschalbetrag. Die Klassen hängen von der Anzahl Achsen und der Fahrzeughöhe an der Vorderachse ab, sodass die meisten Personenwagen und Vans in die tiefsten Klassen fallen, während grössere Minibusse mehr bezahlen können.
Die richtige Spur wählen
Die Mautstellen sind farblich gekennzeichnet, und wer die richtige Spur wählt, vermeidet mühsames Zurücksetzen. Gelbe Schilder markieren Spuren, die Nutzern elektronischer Badges vorbehalten sind, die ohne vollständigen Halt durchfahren. Blaue Schilder zeigen Spuren für Bank- und Zahlungskarten an. Weisse Schilder mit dem Symbol einer Hand und Münzen kennzeichnen Spuren, die Bargeld akzeptieren, teils mit Personal, teils automatisiert. Viele Mautstellen bieten mehrere Arten an. Fahrer ohne Badge sollten nie in die gelben Spuren einfahren. An Feiertagswochenenden können sich besonders an den Bargeldspuren Staus bilden, während die Badge-Spuren schneller vorankommen. Wie in Frankreich muss das bei der Einfahrt gezogene Ticket bis zur Ausfahrt gut aufbewahrt werden; wer es verliert, muss unter Umständen die längstmögliche Strecke auf diesem Abschnitt bezahlen.
Strecken ab Genf mit italienischer Maut
Vom Mont-Blanc-Tunnel führt die Autobahn A5 knapp unterhalb von Courmayeur, das rund 107 km und 1 h 30 vom Flughafen Genf entfernt liegt, durch das Aostatal Richtung Aosta, Ivrea und Turin, mit einer Abzweigung Richtung Mailand. Vom Fréjus-Tunnel führt die A32 durch das Susatal nach Turin. Wer über den Grossen St. Bernhard fährt, erreicht die A5 in Aosta. Auf der Simplonseite ist die Strasse ab Domodossola grösstenteils mautfrei, bis sie in die Autobahnen Richtung Lago Maggiore und Mailand mündet. Jenseits von Mailand und Turin erstreckt sich das Netz über ganz Norditalien Richtung Comersee, Genua und Venedig.
Tunnel und weitere Gebühren
Die Strassentunnel der Alpen werden getrennt von den Autobahnen abgerechnet. Der Mont-Blanc- und der Fréjus-Tunnel, die sich Frankreich und Italien teilen, haben eigene Mautstellen, und auch der Grosse-St.-Bernhard-Tunnel erhebt an seinen Portalen eine Gebühr. Diese Beträge sind im Vergleich zur Autobahnmaut über eine ähnliche Distanz erheblich. Einige italienische Städte betreiben zudem verkehrsbeschränkte Zonen in ihren historischen Zentren, in denen nicht berechtigte Fahrzeuge automatisch per Kamera gebüsst werden; ein Fahrer, der diese Zonen kennt, meidet sie oder organisiert, wo für Hotels erlaubt, die Zufahrt.
Warum Transferpreise die Maut einschliessen
Für alle, die mit einem Mietwagen von Genf nach Italien fahren, ist die Maut ein spürbarer Teil der Kosten, zusätzlich zu Treibstoff, Schweizer Vignette und allenfalls Einweggebühren. Sie lässt sich im Voraus schwer abschätzen, weil sie von der genauen Route abhängt, die sich am Reisetag ändern kann, wenn ein Tunnel gesperrt oder überlastet ist. Ein Transfer zum Festpreis beseitigt diese Unsicherheit: Der Anbieter wählt die Route und trägt die Mautkosten, und der Fahrgast sieht bei der Buchung einen einzigen Preis. Für Geschäftsreisende, die eine klare Spesenabrechnung brauchen, vereinfacht das auch den Beleg, und Firmen können eine Rechnung für die gesamte Fahrt erhalten statt einer Sammlung kleiner Mautquittungen in zwei Währungen.
Einen Transfer nach Italien mit AirportsTransfers.ch buchen
AirportsTransfers.ch bietet Transfers vom Flughafen Genf ins Aostatal, nach Turin, Mailand, an die italienischen Seen und darüber hinaus. Sie sehen den Festpreis für das Fahrzeug, bevor Sie online per Karte, Apple Pay oder Google Pay bezahlen, Tunnel- und Autobahnmaut inbegriffen. Ihr Chauffeur empfängt Sie in der Ankunftshalle mit einem Namensschild, verfolgt Ihren Flug und wartet bei Verspätung. Wählen Sie eine Mercedes E-Klasse, S-Klasse, V-Klasse oder einen Sprinter, fragen Sie nach Kindersitzen, melden Sie Ski bei der Buchung an und verlangen Sie für Geschäftsreisen eine Rechnung. Das Team ist jederzeit unter +41 78 346 56 77 per Telefon oder WhatsApp erreichbar.

