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Grosser St. Bernhard: Tunnel oder Pass zwischen der Schweiz und Italien

Der Grosse St. Bernhard bietet zwischen Martigny und Aosta einen ganzjährigen Tunnel und einen Pass, der nur im Sommer offen ist. So unterscheiden sie sich.

Der Grosse St. Bernhard ist der historische Übergang zwischen dem Kanton Wallis und dem italienischen Aostatal, mit einem ganzjährig geöffneten Strassentunnel und einer hochgelegenen Passstrasse, die nur in den Sommermonaten offen ist. Vom Flughafen Genf erreichen Sie ihn über die Autobahn entlang des Genfersees nach Martigny und dann hinauf durch das Val d'Entremont; der Tunnel ist die schnelle, verlässliche Variante, der Pass die unvergessliche. AirportsTransfers.ch fährt Sie je nach Jahreszeit und verfügbarer Zeit über die eine oder die andere Route.

  • Route: Martigny, Orsières und Bourg-Saint-Pierre nach Aosta
  • Tunnel: ganzjährig geöffnet, Zufahrt durch lange gedeckte Galerien
  • Pass: Hochstrasse, etwa von Frühsommer bis Herbst geöffnet
  • Höhepunkt: das Hospiz auf der Passhöhe und seine berühmten Hunde
  • Grenzübertritt: die Route führt über die Grenze nach Italien

Von Genf nach Martigny

Der erste Teil der Reise ist reine Schweizer Autobahn: an Lausanne vorbei, entlang der Rebberge des Lavaux, hinter Montreux ins Rhonetal, wo der Fluss bei Martigny scharf abbiegt. Verbier liegt etwa 160 km und 2 h vom Flughafen entfernt, Martigny etwas näher, sodass der grösste Teil der Fahrt auf schnellen Strassen erfolgt, bevor der Aufstieg beginnt. In Martigny biegt die Strasse zum Grossen St. Bernhard nach Süden ins Val d'Entremont ab, vorbei an Sembrancher und Orsières, wo das Tal nach Champex und ins Val Ferret abzweigt. Nach Orsières steigt die Strasse stetig an, mit weiter Sicht zurück über das Tal, und die Dörfer werden kleiner und alpiner, je näher Sie Bourg-Saint-Pierre kommen.

Der Tunnel: die Variante für alle Jahreszeiten

Der in den 1960er-Jahren eröffnete Grosse-St.-Bernhard-Tunnel war der erste Strassentunnel durch den Alpenhauptkamm. Auf Schweizer Seite führt eine lange Reihe gedeckter Galerien zu ihm, die die Strasse vor Lawinen schützen, sodass sich der letzte Teil des Aufstiegs selbst im tiefsten Winter geschützt anfühlt. Der Tunnel selbst ist kürzer als der Mont-Blanc-Tunnel und gebührenpflichtig. Auf italienischer Seite führt die Strasse durch Saint-Rhémy-en-Bosses und das Valle del Gran San Bernardo hinunter nach Aosta. Im Winter ist dies die zu wählende Route, und auch im Sommer ist sie die schnellere Wahl, wenn die Zeit drängt, etwa für einen Fluganschluss. Sie ist zudem die naheliegende Ausweichroute, wenn der Mont-Blanc-Tunnel wegen Unterhaltsarbeiten gesperrt ist.

Der Pass: eine Sommerstrasse zum Hospiz

Wenn der Schnee weg ist, meist etwa ab Juni bis zu den ersten starken Schneefällen im Herbst, ist die alte Passstrasse geöffnet. Sie verlässt die Hauptroute oberhalb von Bourg-Saint-Pierre und steigt durch offene Weiden und Fels zum See auf der Passhöhe auf, auf knapp unter 2'500 m. Hier steht das im Mittelalter von Bernhard von Menthon zum Schutz der Reisenden gegründete Hospiz, das noch immer von den Chorherren vom Grossen St. Bernhard geführt wird und bis heute Gastfreundschaft bietet. Der Pass selbst markiert die Grenze, und ein kurzer Spaziergang führt Sie auf die italienische Seite des Sees. Rechnen Sie auf beiden Seiten mit einer schmaleren, kurvenreichen Strasse; sie belohnt eine gemächliche Fahrt mit Fotostopps statt einer schnellen Durchfahrt.

Die Bernhardinerhunde

Die grossen, sanften Hunde, die den Namen des Passes tragen, wurden jahrhundertelang im Hospiz gezüchtet und halfen den Mönchen, in Schnee und Nebel verirrte Reisende zu finden; dem berühmtesten, Barry, werden zahlreiche Rettungen zugeschrieben. Heute arbeiten die Hunde nicht mehr in der Bergrettung, doch eine Stiftung kümmert sich um die Zuchtlinie, und im Sommer werden Hunde auf den Pass gebracht, damit Besucher sie sehen können. Unten in Martigny erzählt ein eigenes Hundemuseum mit Park ihre Geschichte und ist ganzjährig geöffnet, was einen einfachen Halt auf dem Weg zum oder vom Tunnel ermöglicht, wenn der Pass eingeschneit ist. Für Familien wird der Transfer zum Ausflug, wenn sie im Sommer das Hospiz mit einem Halt in Martigny verbinden.

Tunnel oder Pass: wie Sie wählen

Wählen Sie den Tunnel, wenn Sie zwischen Oktober und Spätfrühling reisen, einen Flug oder Termin erreichen müssen oder einfach den verlässlichsten Übergang wünschen. Wählen Sie im Sommer den Pass, wenn Sie ein paar Stunden mehr Zeit haben, das Hospiz und die Hunde sehen möchten und Berglandschaften mehr schätzen als Autobahnfahrten. Ein praktischer Kompromiss ist, in einer Richtung den Pass und in der anderen den Tunnel zu nehmen. So oder so verbindet die Route Martigny mit Aosta, von wo aus Courmayeur, Cervinia und das übrige Aostatal leicht erreichbar sind.

Einen Transfer über den Grossen St. Bernhard planen

Wenn Sie bei AirportsTransfers.ch einen Transfer ins Aostatal buchen, teilen Sie mit, ob Sie im Sommer über den Pass fahren möchten; der Festpreis wird online bestätigt, bevor Sie per Karte, Apple Pay oder Google Pay bezahlen, Gebühren inbegriffen. Ihr Chauffeur wartet in der Ankunftshalle mit einem Namensschild, verfolgt Ihren Flug in Echtzeit und passt sich jeder Verspätung an. Die Fahrzeuge reichen von einer Limousine der Mercedes E-Klasse oder S-Klasse über einen Van der V-Klasse mit Platz für Ski bis zu einem Sprinter-Minibus für Gruppen, und Kindersitze werden auf Anfrage montiert. Melden Sie Ski bei der Buchung an und erreichen Sie das Team rund um die Uhr unter +41 78 346 56 77 per Telefon oder WhatsApp.

Häufige Fragen

Ist der Grosse-St.-Bernhard-Pass im Winter geöffnet?
Nein. Die Passstrasse ist je nach Schnee nur im Sommer geöffnet, etwa von Juni bis Herbst. Der Tunnel darunter ist ganzjährig geöffnet.
Kann man die Bernhardinerhunde auf dem Pass sehen?
Im Sommer werden Hunde für Besucher zum Hospiz auf der Passhöhe gebracht. In den übrigen Jahreszeiten kann man sie im Hundemuseum in Martigny sehen.
Was ist von Genf nach Aosta schneller, Tunnel oder Pass?
Der Tunnel ist schneller und verlässlicher. Die Passstrasse ist schmaler und kurvenreich, planen Sie also mehr Zeit ein und betrachten Sie sie als landschaftlichen Abstecher.

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