Die Schweiz gehört nicht zur Zollunion der EU; Waren, die Sie ins Land bringen, selbst aus dem benachbarten Frankreich, unterliegen daher den Schweizer Zollvorschriften mit eigenen Freimengen. Die wichtigsten Kategorien sind Alkohol, Tabak, Fleisch und der Gesamtwert der Waren, und danach wählen Sie den grünen oder den roten Ausgang. Prüfen Sie die offiziellen Limiten vor der Reise; Ihr Chauffeur von AirportsTransfers.ch wartet auf der anderen Seite auf Sie.
- Zollsystem: schweizerisch, getrennt von der Zollunion der EU
- Kategorien mit Limiten: Alkohol, Tabak, Fleisch und Fleischprodukte sowie Gesamtwert der Waren
- Grüner Ausgang: für Reisende mit Waren innerhalb der Freimengen
- Roter Ausgang: für alle mit Waren über den Freimengen oder anmeldepflichtigen Gegenständen
- Wo prüfen: auf der offiziellen Website oder in der App des Schweizer Zolls vor der Reise
Warum die Schweiz eigene Regeln hat
Die Schweiz gehört in Bezug auf Pässe zum Schengen-Raum, steht aber ausserhalb der Europäischen Union und ihrer Zollunion. Personen- und Warenkontrollen an der Grenze sind also getrennte Angelegenheiten: Bei der Ankunft aus Paris müssen Sie vielleicht keinen Pass zeigen, doch die Waren in Ihrem Koffer unterliegen trotzdem den Schweizer Zollvorschriften.
Das überrascht Reisende, die es gewohnt sind, sich frei in der EU zu bewegen. In einem französischen Skiort gekaufter Wein, Fleisch von einem Markt in Italien oder Einkäufe im Duty-free-Shop Ihres Abflughafens zählen alle, wenn Sie in die Schweiz einreisen.
Die wichtigsten Kategorien
Die Schweizer Zollvorschriften unterscheiden mehrere Warenarten, jede mit eigener Freimenge pro Person. Die genauen Mengen können sich ändern; prüfen Sie daher immer die aktuellen Zahlen, doch die Kategorien sind gut etabliert:
- Alkoholische Getränke, mit unterschiedlichen Freimengen für stärkere Spirituosen und leichtere Getränke wie Wein und Bier
- Tabakwaren, einschliesslich Zigaretten und Zigarren
- Fleisch und Fleischprodukte, für die besonders strenge Limiten gelten
- Andere Lebensmittel wie Butter, Öle und einige Milchprodukte, für die ebenfalls Kontingente gelten können
- Eine Wertgrenze für im Ausland gekaufte Waren, oberhalb der Steuern fällig werden
Die Freimengen für Alkohol und Tabak gelten in der Regel nur für Personen ab einem bestimmten Mindestalter, und sie gelten pro Person statt pro Familie; Kinder können also nicht genutzt werden, um eine Freimenge für Erwachsenenwaren zu erhöhen.
Tierische Produkte und geschützte Arten
Über die Freimengen hinaus gibt es Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften. Fleisch, Milch und andere tierische Produkte von ausserhalb Europas sind zum Schutz vor Tierseuchen generell eingeschränkt oder verboten. Auch Pflanzen und Erde können Kontrollen unterliegen. Souvenirs aus geschützten Arten, etwa bestimmte Korallen, Elfenbein oder Reptilienleder, können beschlagnahmt werden.
Medikamente für den persönlichen Gebrauch sind in vernünftigen Mengen normalerweise unproblematisch; bringen Sie aber für Ungewöhnliches Rezepte mit und bewahren Sie Medikamente in der Originalverpackung auf. Bargeld über einem bestimmten Betrag muss eventuell angemeldet werden, wenn die Zollbeamten danach fragen.
Roter und grüner Ausgang
Nach der Gepäckausgabe am Flughafen Genf gelangen Sie in den Zollbereich. Wenn Sie nur persönliche Gegenstände und Waren innerhalb der Freimengen mitführen, nehmen Sie den grünen Ausgang. Wenn Sie Waren über den Limiten, Handelswaren oder etwas, bei dem Sie unsicher sind, dabeihaben, wählen Sie den roten Ausgang und melden Sie diese an. Die Beamten können in beiden Ausgängen Stichproben durchführen.
Der Schweizer Zoll bietet ausserdem die Möglichkeit, Waren vor dem Grenzübertritt digital anzumelden und die Steuern zu bezahlen. Bei grösseren Einkäufen oder wertvoller Ausrüstung kann dies Zeit sparen, doch für normales Feriengepäck genügt der grüne Ausgang.
Skiferien und Grenzübertritte auf der Strasse
Wenn Sie in einem französischen Ferienort wie Chamonix, rund 90 km und 1 h 15 vom Flughafen Genf entfernt, oder Megève, rund 75 km und 1 h 10, wohnen, überquert Ihr Transfer nach dem Verlassen des Flughafens die Grenze nach Frankreich. Auf dem Rückweg reisen Sie vor Ihrem Flug auf der Strasse wieder in die Schweiz ein. Käse, Wein oder Wurstwaren als Souvenirs mitzubringen ist üblich; bleiben Sie einfach innerhalb der Freimengen und seien Sie bereit, alles darüber anzumelden.
Ihr Chauffeur kennt die üblichen Grenzübergänge, doch Zollentscheide werden immer von den diensthabenden Beamten getroffen, und Sie sind selbst für die Anmeldung Ihrer Waren verantwortlich.
Ihre Ankunft organisieren
Bei AirportsTransfers.ch buchen Sie online und sehen den Fixpreis pro Fahrzeug, bevor Sie mit Karte, Apple Pay oder Google Pay bezahlen. Ihr Chauffeur verfolgt Ihren Flug, wartet nach dem Zoll in der Ankunftshalle mit einem Namensschild und die Wartezeit ist inbegriffen, wenn Sie sich verspäten. Bestellen Sie bei Bedarf Kindersitze und melden Sie Ski und Boards bei der Buchung an, damit Platz dafür vorhanden ist. Für Fragen zu einem Grenzübertritt oder einem Rücktransfer rufen Sie an oder schreiben Sie per WhatsApp an +41 78 346 56 77, jederzeit.

