Val d'Isère
Val d'Isère liegt rund 180 km vom Flughafen Genf entfernt, etwa 2 Std. 45 Min. Fahrt bis hinauf ins hohe Tarentaise-Tal in Frankreich. Der Ort eignet sich gut für Familien, deren Kinder schon ein wenig Ski fahren oder es unbedingt lernen möchten – vorausgesetzt, Sie planen die Reise rund um Mittagsschlaf und Zwischenverpflegung. Ein privater Transfer mit AirportsTransfers.ch bringt Sie von der Ankunftshalle bis vor die Chalettür, mit vorab montierten Kindersitzen.
- Entfernung ab GVA: rund 180 km
- Fahrzeit: etwa 2 Std. 45 Min. ohne Verkehr
- Grenzübertritt: die Strecke führt über die Grenze nach Frankreich
- Ideal für: Familien mit sicher fahrenden Kindern und Teenagern, schneesicheres Hochgebirge
- Anreise: Autobahn über Annecy oder Chambéry nach Albertville, dann die Strasse ins Tarentaise-Tal
Die Fahrt mit Kindern: Rechnen Sie mit einem langen Nachmittag
Unter den klassischen Alpenorten, die man ab Genf erreicht, gehört Val d'Isère zu den entferntesten, und der letzte Abschnitt ist der langsamste. Nach der Autobahn bis Albertville steigt die Strasse an Moûtiers und Bourg-Saint-Maurice vorbei und windet sich dann durch Tunnels und Haarnadelkurven entlang der Staumauer des Lac du Chevril, bevor das Dorf am Talende auftaucht. Für Erwachsene ist das eine landschaftlich schöne Fahrt, für ein vierjähriges Kind kann sie endlos wirken.
Sinnvoll ist eine Pause von fünfzehn bis zwanzig Minuten rund um Albertville, damit sich die Kinder vor der Bergstrecke die Beine vertreten und die Toilette benutzen können. Nehmen Sie Mittel gegen Reiseübelkeit mit, falls jemand dazu neigt, denn die letzten 30 km sind kurvenreicher als der Rest der Strecke. Sagen Sie Ihrem Chauffeur gleich zu Beginn, wenn Sie eine Pause wünschen; der Preis gilt fix pro Fahrzeug, eine Unterbrechung ändert also nichts an dem, was Sie bezahlen.
Warum Val d'Isère zu Familien passen kann – und wann eher nicht
Das grosse Argument für Val d'Isère ist der zuverlässige Schnee. Der Ort liegt hoch, und sein Skigebiet ist mit Tignes zu einem der grössten Skigebiete der Alpen verbunden, weshalb die Saison meist früh beginnt und spät endet. Familien, die in den Osterferien reisen, entscheiden sich oft genau deshalb dafür.
Die Kehrseite: Ein grosser Teil des Geländes ist steil, und die berühmten Pisten richten sich an starke Skifahrer. Absolute Anfänger verbringen ihre ersten Tage in den gut organisierten Übungsbereichen, statt das ganze Gebiet zu erkunden. Es gibt eigene Anfängerzonen sowohl beim Dorf als auch oben im Sektor Solaise, den man per Lift erreicht; dort liegen sanfte Hänge über dem Tal, und die Kinder können in der Sonne Fortschritte machen. Eltern, die selbst sehr gut fahren, kommen voll auf ihre Kosten – deshalb mögen viele Familien mit unterschiedlichem Können diesen Ort.
Skischulen, Kinderbetreuung und der erste Morgen
Im Dorf gibt es mehrere Skischulen mit Gruppenkursen nach Niveau und Privatlehrern sowie eine Kinderbetreuung für Kinder, die für den Unterricht noch zu klein sind. Buchen Sie diese für die Schulferienwochen frühzeitig, denn die Plätze sind schnell weg. Viele Skischulen treffen sich morgens beim Ausgangspunkt der Lifte; wohnen Sie deshalb möglichst in Gehdistanz oder entlang der Linie des kostenlosen Dorfbusses. Um neun Uhr die Ski von zwei kleinen Kindern durch einen belebten Ferienort zu tragen, stellt sich niemand unter Ferien vor.
Holen Sie die Mietausrüstung am Vorabend ab, sofern Ihr Verleih das erlaubt. Wer am Treffpunkt mit bereits angepassten Skischuhen erscheint, erspart sich Tränen, und der Skilehrer kann pünktlich beginnen.
Tage ohne Ski und Packliste für die Höhe
Nicht jedes Kind will sechs Tage am Stück Ski fahren. Val d'Isère hat ein Sport- und Freizeitzentrum mit Hallenbad, dazu Schlitteln, Schneeschuhwanderungen, Eislaufen und je nach Saison die Möglichkeit, eine Hundeschlittenfahrt oder eine Mitfahrt im Pistenfahrzeug auszuprobieren. Das Dorf selbst, aus Stein und Holz rund um die alte Kirche gebaut, eignet sich bestens für einen gemütlichen Nachmittagsbummel mit heisser Schokolade.
Höhe bedeutet starke Sonne und kalte Morgen. Packen Sie Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor, Lippenpflege, eine Skibrille für jedes Kind (nicht nur eine Sonnenbrille), dünne Funktionsunterwäsche, Fäustlinge statt Fingerhandschuhe für die Kleinen und ein Paar Ersatzsocken für die Fahrt ein. Kinderhelme kann man mieten, doch mit dem eigenen Helm vermeiden Sie Passformprobleme. Beschriften Sie alles: Handschuhe, die im Skischul-Schliessfach liegen bleiben, finden selten den Weg nach Hause.
Familientransfer mit AirportsTransfers.ch buchen
Bei der Online-Reservation sehen Sie vor der Zahlung per Karte, Apple Pay oder Google Pay einen Fixpreis für das ganze Fahrzeug. Für eine vierköpfige Familie mit Ski ist ein Mercedes V-Klasse Van meist die richtige Wahl: Er bietet Platz für bis zu sieben Personen und zehn Gepäckstücke plus Skisäcke, sodass Kinderwagen und Skischuhtaschen ohne Gedränge hineinpassen. Fügen Sie bei der Buchung Kindersitze oder Sitzerhöhungen mit dem Alter jedes Kindes hinzu und geben Sie die Ski an, damit der Chauffeur mit genügend Platz kommt.
Ihr Fahrer verfolgt Ihren Flug, wartet mit einem Namensschild in der Ankunftshalle und nimmt Verspätungen gelassen. Bei Fragen zu einer grossen Gruppe oder einem Samstagswechsel erreichen Sie uns telefonisch oder per WhatsApp unter +41 78 346 56 77. Wenn Sie die Rückfahrt gleich mitbuchen, haben Sie am letzten, etwas müden Morgen in den Bergen eine Sorge weniger.
