La Chaux-de-Fonds
La Chaux-de-Fonds liegt 141 km vom Flughafen Genf entfernt, rund 1 Std. 40 Min. auf der Strasse und vollständig in der Schweiz. Hoch oben auf einem Juraplateau ist sie eine ganz auf die Uhrmacherei ausgerichtete Stadt, von der UNESCO für ihren Stadtplan ausgezeichnet und Geburtsort des Architekten Le Corbusier. AirportsTransfers.ch fährt Sie ab der Ankunftshalle hin, was besonders praktisch ist für Gäste, die mit festem Terminplan zu Uhrenmanufakturen unterwegs sind.
- Distanz ab GVA: 141 km auf der Strasse
- Fahrzeit: rund 1 Std. 40 Min.
- Grenzübertritt: keiner
- Ideal für: Uhrmachererbe, Architektur, Geschäftsbesuche in der Branche
- Lage: ein Hochplateau im Neuenburger Jura, auf knapp 1000 m
Anreise ab Flughafen Genf
Die Route führt auf der A1 nordostwärts Richtung Lausanne, zweigt dann Richtung Yverdon-les-Bains ab und folgt auf der A5 dem Ufer des Neuenburgersees. In Neuenburg biegt die Strasse landeinwärts ab und steigt auf der Hauptstrasse durch den Vue-des-Alpes-Tunnel in den Jura hinauf, bis sie im Hochtal von La Chaux-de-Fonds herauskommt. Der Landschaftswechsel ist eindrücklich: In kaum anderthalb Stunden geht es vom See zu sanften Weiden, Tannenwäldern und Bauernhäusern aus Stein.
Da die Stadt hoch liegt, sind die Winter im Vergleich zu Genf lang und schneereich. Die Hauptstrasse ist gut unterhalten, doch es lohnt sich, in einem Fahrzeug mit Winterreifen zu reisen und bei Schneeprognose mehr Zeit einzuplanen. Im Sommer ist das Plateau grün und frisch, oft kühler als die Städte am See.
Eine Stadt für die Uhrmacherei gebaut
Nach einem Brand Ende des 18. Jahrhunderts wurde La Chaux-de-Fonds nach einem regelmässigen Raster langer, paralleler Strassen wieder aufgebaut, ausgerichtet auf möglichst viel Tageslicht für die Uhrmacher, die zu Hause hinter langen Fensterreihen arbeiteten. Werkstätten, Wohnungen und kleine Fabriken lagen im selben Häuserblock, und diese Anlage ist bis heute erhalten. 2009 nahm die UNESCO La Chaux-de-Fonds und das benachbarte Le Locle als Beispiel uhrmacherischer Stadtplanung in die Welterbeliste auf, eine seltene Auszeichnung für eine Industriestadt.
Ein Muss ist das Internationale Uhrenmuseum, eine der grössten Sammlungen zur Zeitmessung weltweit, von Sonnenuhren und frühen Uhren bis zu komplizierten Armbanduhren und modernen Instrumenten. Die Stadt ist nach wie vor ein aktives Zentrum der Branche mit Marken, Zulieferern und Spezialisten, viele Gäste kommen daher eher für Meetings als für Tourismus.
Le Corbusier und Jugendstil
Charles-Édouard Jeanneret, später bekannt als Le Corbusier, wurde hier geboren, und mehrere seiner frühen Häuser stehen noch an den Hängen über dem Zentrum. Die Maison Blanche, die er für seine Eltern baute, kann besichtigt werden und zeigt den jungen Architekten vor seiner modernistischen Phase. Reich ist die Stadt auch an Jugendstil: Die lokale Variante, inspiriert von den Tannenwäldern des Juras und als Style Sapin bekannt, findet sich in Treppenhäusern, Glasfenstern, Fassaden und im Krematorium. Rundgänge und Führungen zeigen die am besten erhaltenen Beispiele, und das Musée des Beaux-Arts ergänzt mit regionaler Malerei und zeitgenössischen Ausstellungen.
Unterkunft und Ausflüge
Die meisten Hotels liegen nahe der langen Avenue Léopold-Robert, dem Hauptboulevard der Stadt, mit Restaurants, Bahnhof und Museen in Gehdistanz. Dank des Schachbrettplans findet man sich leicht zurecht, und Parkieren ist einfacher als in den Altstädten der Seestädte. Rund um die Stadt gibt es in kurzer Fahrdistanz viel zu entdecken.
- Le Locle, die zweite UNESCO-Uhrenstadt, zehn Minuten entfernt
- Die Doubsschlucht und der Wasserfall Saut du Doubs an der französischen Grenze
- Die Freiberge, ein Hochplateau mit Pferden, Weiden und Bauernbeizen
- Neuenburg und sein See, den Hang hinunter
Die Region hat auch starke kulinarische Traditionen: Jurassische Käse, im Bauernkamin geräucherte Würste und Absinth, der im nahen Val-de-Travers tief verwurzelt ist.
Praktische Tipps
Nehmen Sie auch in der Zwischensaison warme Kleidung mit, denn die Abende auf dem Plateau sind kühl. Verbindet Ihre Reise mehrere Uhrenstandorte im Jurabogen, erspart ein Chauffeur auf Stundenbasis (mindestens zwei Stunden) wiederholte Taxibestellungen und hält den Tag im Zeitplan. Geschäftsgäste reisen für Meetings oft in einer Mercedes S-Klasse, während Delegationen mit mehreren Personen bequem in einem V-Klasse Van Platz finden.
Privattransfer nach La Chaux-de-Fonds buchen
Reservieren Sie bei AirportsTransfers.ch und Sie sehen einen Festpreis für das ganze Fahrzeug, bevor Sie online per Karte, Apple Pay oder Google Pay bezahlen. Ein Chauffeur empfängt Sie in der Ankunftshalle mit Ihrem Namen auf einem Schild, verfolgt Ihren Flug und wartet ohne Aufpreis, wenn Sie später landen. Kindersitze werden auf Anfrage montiert, Ski oder Sportausrüstung sollten Sie bei der Buchung angeben, und Firmen erhalten auf Wunsch eine Rechnung. Für besondere Wünsche erreichen Sie uns Tag und Nacht telefonisch oder per WhatsApp unter +41 78 346 56 77.

